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2000
Guy LeBlanc: keyboards : vocals Denis Clement : Drums Colin Bass : Bass, vocals Andrew Latimer : Guitars, vocals
Leben ist das, was passiert, wärend man dabei ist Pläne zu machen. Es fing Ende 1999 an als Camel mit den Vorbereitungen zur Y2K Tour begannen. Am Anfang lief alles glatt und Latimer, Bass und Stewart waren froh wieder zusammen zu arbeiten. Der Britsche Agent von Camel (Paul Boswell) meldete eine große Menge an Terminen für eine umfangreiche Tour, die Camel auch in neue Länder führen sollte. Es sah ganz so aus als könnte es gar nicht besser anlaufen. Nur ein Keyboarder fehlte noch. Dann erreichte Anfang 2000 Camelproductions eine Nachricht von Ihren Ostküsten Promoter Rob La Duca, man sollte sich mal Guy LeBlanc anhören, ein Französisch-Kanadischer Keyboarder. LeBlanc ein unab- hängiger Studiomusiker hatte eine eigene Internetpräsenz mit einer Liste der Musiker für die er schon gearbeitet hatte und auch eine Reihe eigener Musikfiles auf seiner Page, zum anhören. Das gefiel Latimer so gut, was er da hörte und las, das er Guy LeBlanc treffen wollte. Mitte März 2000 war es dann soweit, Guy LeBlanc wurde offiziell für die Y2K Tour verplichtet. Aber dann kündigte Dave Stewart seine Mitarbeit bei Camel auf, weil er Manager eines Drummershops in Edinburgh geworden war. Alle Versuche Ihn umzustimmen scheiterten und man mußte sich nach einem Ersatz umschauen. Colin Bass schlug seinen ehemaligen Bandkollegen Clive Bunker vor, der schon mit Jethro Tull gespielt hatte. Clive Bunker nahm an und kam für die Probesessions in die Little Barn Studios. Kurzfristig war die Stimmung hoch, doch schnell merkte man das Bunker die schwierigen Passagen in der Camelmusik nicht spielen konnte. Er brach die Sessions ab und Camel war wieder ohne Drummer. Dann kam das Pech mit aller macht über Camel. Susan Hover, die Managerin hatte einen schweren Reitunfall und als der Rettungshelikopter sie wegflog schienen auch alle Tourpläne in den Wolken zu verschwinden. Aber Susan Hoover wollte sich nicht um den Erfolg Ihrer Arbeit bringen lassen und arbeitet so bald es ging vom Krankenhaus aus weiter an den Vorbereitungen zur Tour. Nur ein Problem war noch da, es fehlte ein Drummer. Aber Guy LeBlanc kannte noch einen Drummer der seiner Meinung nach für Camel geeignet wäre: DenisClement. 10 Tage vor der Tourpremiere kam Denis Clement in die Little Barn Studios und schon nach kurzer Zeit war klar das er der richtige Drummer war. Obwohl Ihm die Musik von Camel nicht vertraut war, kam er sehr schnell in Musik hinein. Susan Hoover besorgte sich einen Rollstuhl, sie wollte nicht den Tourauftakt am 26. August versäumen. Am Ende des Konzertes wurde sie vom Publikum mit stehenden Ovationen bedacht, für Ihren Einsatz zum gelingen der Tour. Aber wenn einmal der Wurm drin ist, dann kommt es meistens Knüppeldick. Das mußte auch Andy Latimer erfahren. Während der Tour in Holland zog er sich einen Virusinfekt zu, der seine Stimmbänder angriff. In England zog er sich eine Knieveletzung zu. Trotz alledem war die Tour ein Erfolg und fand in Griechenland ihren gefeierten Abschluß
2001
Am 22.01.2001 verstarb der fühere Keyboarder und Camelmitbegründer Pete Bardens an den Folgen seiner Krebserkrankung.
Im Frühjahr von 2001 machte Camel eine erfolgreiche Tournee durch Zentral - und Südamerika. Diese Auftritte waren ein Teil der YK2-Tour gewesen und mußten wegen verschiedener Verpflichtungen einiger Bandmitglieder und der Erkrankung von Andy Latimer im Herbst auf das Frühjahr 2001 verschoben werden. Im März war Andy Latimer zusammen mit alten Camelmitgliedern, (auch Andy Ward, der erste Drummer von Camel war da) auf Channel 4 des britischen Fernsehen zu Interviews in der Sendung "Top Ten on progresive Rock". Ansonsten war das Jahr 2001 ein ruhiges Jahr für Camel.
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Am 22.01.2002 verstarb Pete Bardens in Los Angeles, Kalifornien.
Er war Mitbegründer, Keyboarder und Komponist bei Camel bis 1978.
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