Auch nach seinem Tod kann man noch die Musik vom Keyborder Pete Bardens geniesen. Mit Unterstützung von Mick Fleetwood hat er vor seinem Tod noch das Album“The Art of Levitation” eingespielt. Darauf ist der Camel Klassiker “Spirit of the water” zu hören, gesungen von seiner Tochter, modern aber trotzdem schön.

Camel Zeitlinie 1964 - 1981

Dies  ist ein Bildschirmschoner mit Namen Camel. Er hat zwar nichts mit der Gruppe Camel zu tun ist aber trotzdem schön. Zum Download einfach anklicken. Größe 1,72 MB. Viel Spaß damit  :-)

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Die Infos auf dieser Seite stammen von der original Camelseite. Da ich im Deutschsprachigen  Web keine zusammenhägende Camelseite fand, habe ich mir die Mühe gemacht  die Camel Timeline  zu übersetzten. Ich hoffe sie ist sinngenau übersetzt. Wer will kann auf der Originalseite nachlesen und Fehler am mich melden.

Camel habe ich 1974 durch Zufall entdeckt. Ich war in einer kleinen Pinte und unterhielt mich mit ein paar Leuten, als ein Bekannter von mir mit dem Album Mirage hereinkam. Ich fragte Ihn “Was hast Du für eine große Zigarettenschachtel ??” Er hat gelacht und sagte wart's ab. In der Pinte war eine  Stereoanlage und der Wirt legte auch Platten der Gäste auf. Was ich dann hörte war echt stark. Dieses Album gefiel mir sofort. Es war einfach toll. Camel ist auch heute noch eine meiner Lieblingsgruppen. Ich kann diese Musik immer wieder hören. Mirage und Moonmadness sind echte Tips für Leute die sich für Rockmusik der  70´er Jahre interessieren, wobei ich finde Mirage ist das Meisterstück von Camel.

1964 - 1968

The Phantom Four
Von links :
Richard Over : Rhythm guitar
Ian Latimer : Bass & vocals
Andrew Latimer : Guitar
Alan Butcher : Drums

Der embryonische Ursprung von CAMEL begann 1964 als die Brüder Andrew und Ian Latimer  zusammen mit ihren jeweiligen Freunden Alan Butcher und Richard die Band  The Phantom Four gründeten.
Graham Cooper ersetzte bald Richard Over und der Name der Band wurde geändert in STRANGE BREW
Die Gruppe trat hauptsächlich auf, bis Ian Latimer aufgab, um  zu  heiraten.
Graham Cooper verlies die Band ebenso bald um zu heiraten. Andrew Latimer und Alan Butcher gaben eine Anzeige im Surrey Advertiser für einen Bassisten auf, auf die Doug Ferguson antwortete. Im November 1968  kam Ferguson zum vorspielen und  imponierte dem Duo mit  seinem fetten Basssound und seiner  ausgezeichneten Ausrüstung (Fender jazz bass, 2 Vox T-60 cabs with amps) und einem eigenem Roadie. Er wurde sofort in die Band aufgenommen. Das neue, sich am Blues  orientierende Trio nannte sich    THE BREW.

1969 - 1971
Von links
Andrew Latimer : Guitar
Andy Ward: Drums
Doug Ferguson: Bass

Ferguson erzählte Latimer von einem guten Drummer, den er kannte.  Andy Ward  war gemeint. Im Januar 1969 kam Andy Ward zu THE BREW gerade mal 14 Jahre alt. Damit stand   der Kern von Camel. Ferguson bewies schnell seinen Wert für die Band  mit seinem Talent mit   Veranstaltern zu verhandeln. Auch als Geldeintreiber bei den Veranstaltern zeigte sich sein Talent. Das brachte den Musikern viele Gigs und einen steigenden Strom an Einnahmen.
Damit konnten sie ihre erste Demo "Crossroads" finanzieren.  Bei DJM Records dachten die drei, gäbe es Interesse an Ihrer Musik, aber sie wurden als Begleitband für Philip Goodhand-Tait einem Tasten- mann  benutzt.
1971 zeichneten sie ein Album mit Goodhand-Tait auf das aber kaum auf Interesse beim Käufer fand.
Die Erfahrung zeigte ihnen aber, das ein Keyboarder gut zu der Band passen würde und sie gaben prompt eine Anzeige im Melody Maker auf. Im September 1971 antwortete Peter Bardens auf die Anzeige, mit einer guten Empfelung. Er spielte schon für (Shotgun Express [Rod Stewart & Beryl  Marsden], Them [Van Morrison], Peter B's Looners [Peter Green & Mick Fleetwood] um nur ein paar zu nennen, sowie zwei Solo-Alben unter seinem eigenen Namen. Im Oktober 1971 führte die Gruppe ihren ersten Gig in Belfast unter dem Namen  " Peter Bardens On " auf. Aber es dauerte nicht lage bis sie sich auf einen neuen Namen geeinigt hatten "CAMEL"

1971 - 1975

Von links
Peter Bardens : Keyboards
Doug Ferguson : Bass
Andy Ward : Drums, Percussion
Andrew Latimer : Guitar, Vocals

Im Dezember 1971 macht Camel den ersten Auftritt als Vorgruppe von Wishbone Ash
Im August bekamen Camel ihren ersten Plattenvertrag und ging sofort ins Studio um das Debütalbum "Camel" einzuspielen. Die Tiel waren hauptsächlich  von Latimer und Bardens. 1974 erschien das zweite Album der Band "Mirage" das  auf Drängen des Zigaretten -  herstellers der Marke Camel in Amerika ein anderes Cover bekam als in Europa, wo sich die Band mit der Europäischen Zentrale der Firma geeinigt hatte. Am Anfang gab es beim Kauf des Albums "Mirage" eine 5'er Packung Camel-Zigaretten dazu. Da Camel sehr viel auf Tour war, eilte ihnen schnell der Ruf voraus eine tolle Liveband zu sein (was ich  bestätigen kann). Nach dem Album "Mirage" nahm Camel ein Instumentalalbum auf "The Snow Goose" , ein wirklich schönes Album. In der Royal Albert Hall haben sie das Album “The Snow Goose” zusammen  mit dem London Symphonie Orchester vor ausverkauftem Haus live aufgeführt.

 

1976
Bild ohne Mel Collins
Peter Bardens : Keyboards
Andrew Latimer : Guitar, vocals
Mel Collins : Flute, Saxes
Doug Ferguson : Bass
Andy Ward : Drums,

Moonmadness erschien und wurde besonders in den USA sehr gelobt. Es wurde etwas poppiger und elektronischer, was in meinen Augen nicht schlecht war, da ich zu der Zeit, so Gruppen wie Tangerine Dream, Kraftwerk sowie Klaus Schulze gerne hörte. Aber für mich war es ein echt tolles Album, das ich zusammen mit der Mirage als die besten Alben von Camel bezeichnen möchte. Bei der Tour zum Album Moonmadness war zum erstenmal der Sessionmusiker Mel Colins  dabei, ein toller Saxofonist. Zusammen mit Andy Ward wollte Mel Colins mehr Rythmus in die Musik von Camel bringen. Das jedoch gefiel Doug Ferguson nicht und so verlies er Anfang 1977 die Band. Mel Collins war zwar nie offizielles Mitglied von Camel, er wollte freier Sessionmusiker bleiben, brachte aber seinen Musikalischen Einfluß mit ein. Es wurden in den folgenden Jahren etwas jazzigere Musik eingespielt, besonders bei Instrumentalstücken

1977 - 1978
Bild ohne Mel Collins.  Von L.n.R.
Richard Sinclair : Bass, Vocals
Andy Ward : Drums, Percussion
Peter Bardens : Keyboards
Andrew Latimer : Guitar, vocals
Mel Collins : Flute, Saxes

Nach dem Ausscheiden von Doug Ferguson kam der Bassist und Sänger der Gruppe Caravan zu Camel.
Diese Ansammlung von 5 starken musikalischen Persönlichkeiten in der Band brachte aber viel Unruhe.
1977 erschien Rain Dances, ein starkes Album, auf dem zum erstenmal Mel Collins auf einer Studioproduktion von Camel mitarbeitete. Starke Guitarren und Keyboardpassagen prägen dieses gute Album. Ich höre es immer wieder gerne.
1978 erscheint das Album Breathless, mit seiner  außergewöhnlichen Kombination von Pop, Jazz und progressiver Musik Es stieg in den Charts sehr hoch ein, und wurde wegen seiner Musik von den Camelfans gehasst und geliebt zugleich. Aber der Chart-Erfolg war leider nicht das einzige was Camel zu vermelden hatte.  Am 30 Juli,  bevor die Tour von Camel starten sollte, verließ Keyboarder Peter Bardens auf Grund schwerer Unstimmigkeiten die Band.

1978
Jan Schelhaas : Keyboards
Richard Sinclair : Bass, Vocals
Andrew Latimer : Guitar, vocals
Mel Collins : Flute, Saxes
Sitzend:
Andy Ward : Drums, Percussion
Dave Sinclair : Keyboards
Der Streit mit Peter Bardens war hart, aber unvermeidlich gewesen.
Bardens probte mit Van Morrison für das Album, "Wavelength", und eine Tour. Bardens unterschrieb auch einen Solovertrag mit Arista Records und veröffentlichte kurz darauf  "Heart to Heart".
Als Ersatz für Peter Bardens bei Camel kamen 2 Keyboarder hinzu. Jan Schelhaas und Dave Sinclair, der Vetter von Richard Sinclair. In dieser Besetzung ging Camel 3 Monate auf die Tour 78. Der Druck der während der Livetour auf Camel lastete war so groß, das am Ende der Tour  Richard und Dave Sinclair Camel verließen.

1979 - 1981
von l.n.r
Jan Schelhaas : Keyboards
Kit Watkins : Keyboards
Andrew Latimer : Guitar, vocals
Andy Ward : Drums, Percussion
Colin Bass : Bass, Vocals

Beim hören eines Albums der Gruppe (Happy the Man ) 1979 kommen  Adrew Latimer und Andy Ward
überein Kit Watkins als neuen Keyboarder für Camel zu verpflichten. Bassist Collin Bass wurde Ihnen empfohlen und wurde der neue Bassist von Camel. Jan Schelhaas war bei Camel geblieben nach der Tour zum Album Brathless. Er hatte sich mit seinem guten Spiel und seiner Gutmütigkeit gut bei Camel eingelebt. Watkins und Bass kamen hinzu bei Proben auf der Wood Farm Suffolk Anfangs 1979.
Ein bemerkenswerter Techniker: Kit Watkins beeindruckte alle die Ihn hörten, Collins solider erdiger Sound verschmolz mit Wards Schlagzeugspiel in perfekter Harmonie. Für eine gewisse Zeit schien es das Camel eine neue stabile Besetzung gefunden hätte.
Aber unvermeidbare Umstände würden das stören. Camel spielten nahezu das ganzes Jahres 1979  zusammen, nur mit kurzen Unterbrechungen, zwischen Konzerten und Studioaufnahmen.
Der Ursprüngliche Titel "Endangered Specie's", wurde in letzter Minute geändert in "I can see your house from here", ein armseliger humoristischer Versuch, der der Band noch Probleme machen würde.
Der ausgefüllte Terminkalender führte zu Konflikten und Mißverständnissen zwischen den Musikern.
Watkins verlies die Band kurz bevor Camel das Album "Nude" 1981 aufnehmen wollte aber kam für die
Nudetour zurück und verließ die Band nach der Tour sofort wieder.  Die Aufnahme von "Nude"
und die anschließende Tour erwiesen sich  für  Camel als äußerst schädlich.
Mitte 1981, wie er dem "Q" Magazine mitteilte ca. 10 Jahre später, wurde Andy Ward Alkoholiker und Drogenabhängig und versuchte Selbstmord zu begehen, ohne Erfolg zu Erleichterung aller.
Aber das machte Ward unfähig in der nächsten Zeit Schlagzeug zu spielen. Im Schock löste sich Camel  auf, und die verbleibenden Konzerttermine wurden abgesagt. Aufnahmen für das nächste Album wurden aufgeschoben in der Hoffnung, das Ward sich erholen würde.